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 Matthäus Vorbereitung auf die Kreuzigung und Lehre der Jünger

Mat 17,22-23 Zweite Ankündigung von Tod und Auferstehung

Diesmal nehmen die Jünger die Ankündigung ernster und widersprechen nicht, wie noch in Mat 16,21-22. (Indirekt hatte Jesus seinen Tod und seine Auferstehung bereits zusätzlich in Mat 12,40 und Mat 17,9+12 angekündigt.) Allerdings sehen sie nur das Negative, das Sterben, und nicht die großartige Verheißung der Auferstehung. Daher geraten sie in tiefe Betrübnis.

Das Leben als Christ enthält allgemein viele Schwierigkeiten, aber auch großartige Verheißungen. Beispiele:

Sie stärkten, ermahnten, dass wir durch Bedrängnisse ins Reich Gottes gehen Apg 14,22
Gott beruft euch zur Herrlichk., wird euch, die ihr kurz leidet, aufrichten 1Pt 5,10
Leiden fallen nicht ins Gewicht gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit Röm 8,18

Wir sollten trotz aller Schwierigkeiten Gottes Verheißungen ernst nehmen und uns damit ermuntern, damit wir nicht durch pessimistische Stimmung gelähmt werden. Die Verheißungen können dazu helfen, mit den Schwierigkeiten fertig zu werden.

Im Gegensatz zu Mat 16,21, wo Jesus die Hohenpriester und Schriftgelehrten als seine Peiniger nennt, spricht er in Mat 17,22 allgemein von Menschen. Auch die Römer waren an seiner Hinrichtung beteiligt, quasi als Repräsentanten der Nichtjuden. Damit wird deutlich, dass der Tod Jesu durch die Schuld aller Menschengruppen verursacht ist, sowohl der Juden, als auch der Nichtjuden.


© Copyright 2020 Roland Hofmann

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Generiert am 01.06.2020 17:58:25